Energiespartipps für Zuhause

Energiespartipps für Zuhause und Deinen Alltag

Gut für die Umwelt und Deinen Geldbeutel

Die Kosten für Strom und Wärmeenergie kennen seit vielen Jahren nur eine Richtung: Sie steigen unaufhaltsam. Für Mieter ist das genauso wie für Eigenheimbesitzer eine große finanzielle Belastung. Zugleich beansprucht der Energieverbrauch natürliche Ressourcen und belastet mit dem Ausstoß von Schadstoffen wie CO² das Klima. Es gibt damit zwei triftige Gründe für das Energiesparen: Schone Dein Haushaltsbudget und die Umwelt! Mit verschiedenen Maßnahmen reduzierst Du Deine Nebenkosten, in diesem Ratgeber findest Du die 25 besten Energiespartipps für den Alltag und die energetische Modernisierung. Den Schwerpunkt bilden Tipps, die Du problemlos umsetzen kannst. Am Ende findest Du zusätzlich Vorschläge für empfehlenswerte Modernisierungsmaßnahmen.

Energieverbrauch reduzieren: Nutze sämtliche Potenziale!

Energiesparen für die Umwelt und den Geldbeutel
Energiesparen schont die Umwelt und den Geldbeutel

Dein Energiebedarf setzt sich im Haushalt aus den beiden Blöcken Strom und Wärmeenergie für Heizung sowie Warmwasser zusammen. Im ersten Teil unserer Energiespartipps schlagen wir Dir vor, wie Du Deine Stromrechnung reduzierst. Im zweiten Kapitel zeigen wir Dir praxisnah auf, wie Du die Kosten für Heizung senkst. In beiden Bereichen kannst Du Deinen Energieverbrauch verringern, ohne dass Dein Lebenskomfort leidet. Kaufe energieeffiziente Technik und Du hast denselben Nutzen bei geringerem Verbrauch! Schließe zudem bei Deinem Nutzungsverhalten künftig Energieverschwendung aus! Die Erfahrung lehrt, dass in vielen Haushalten trotz aller Medienberichte über Energiesparen weiterhin ein enormes Optimierungspotenzial besteht. Im letzten Abschnitt unserer Energiespartipps legen wir Dir dar, welche umfangreicheren Investitionen in das Gebäude und die Haustechnik sich rentieren. Schöpfe bestenfalls alle Potenziale aus! Dann trägst Du maximal zur Energiewende bei.

So reduzierst Du Deinen Stromverbrauch

Laut Statistischem Bundesamt weist ein durchschnittlicher 1-Personen-Haushalt einen Stromverbrauch von rund 1.900 kWh im Jahr auf. Bei einem 2-Personen-Haushalt liegt der Wert bei circa 3.220 kWh, bei mehr Personen steigt er im Durchschnitt auf fast 5.000 kWh. Befindest Du Dich in der Nähe dieser Durchschnittswerte oder deutlich darüber? In beiden Fällen verbrauchst Du viel zu viel Strom! Bei einem 1-Personen-Haushalt kannst Du Deinen Bedarf mit unseren Energiespartipps für den Alltag leicht auf 1.200 bis 1.500 kWh senken. Bei Mehr-Personen-Haushalten ist das Einsparpotenzial noch größer.

1. Moderne Haushaltsgroßgeräte und Unterhaltungstechnik kaufen

Das wachsende Bewusstsein für Energiesparen und den Klimawandel führt dazu, dass Hersteller heute auf energieeffiziente Lösungen achten. Der Energieverbrauch von Haushaltsgroßgeräten ist mittlerweile ein wichtiges Kaufkriterium, entsprechend viel Mühe geben sich die Produzenten. Im Vergleich zu Altgeräten schneiden neue Modelle in puncto Stromverbrauch wesentlich besser ab. Es lohnt sich deshalb, alte Geräte mit neuen Kühlschränken, Waschmaschinen, Geschirrspülern und Co. zu ersetzen. In den Bedienungsanleitungen kannst Du nachlesen, wie viel Strom Deine bisherigen Geräte verbrauchen. Du kannst auch ein preiswertes Strommessgerät dazwischenschalten. Anhand des aktuellen Energieverbrauchs und der Recherche bei Neugeräten erkennst Du, ob sich ein Neukauf lohnt.

2. Bedarfsgerechte Technik kaufen: Meide überdimensionierte Geräte!

Manche ziehen beim Kauf von Haushaltsgroßgeräten großzügig ausgelegte Modelle vor oder lassen sich von Sonderangeboten verleiten. Waschmaschinen mit riesigem Ladevolumen und Kühlschränke mit beeindruckendem Kühl- und Tiefkühlbereich sind die typischen Beispiele. Bedenke, dass diese Geräte mehr Strom als schlankere Alternativen benötigen. Als Single ist der Erwerb eines Familien-Kühlschranks zum Beispiel Energie- und Geldverschwendung. Entscheide Dich für Haushaltsgroßgeräte und weitere technische Geräte wie Fernseher, die exakt Deinem Bedarf entsprechen.

3. Mit energieeffizienter Beleuchtung sparst Du viel Geld

Großes Einsparpotenzial gibt es bei der Beleuchtung. Sorgst Du in Deiner Wohnung mit konventionellen Leuchtmitteln wie Glühbirnen für Licht, summiert sich die Energie für die Beleuchtung auf ein Fünftel oder mehr Deines gesamten Strombedarfs. Energiesparlampen und LED-Leuchtmittel schaffen Abhilfe. Mit diesen nachhaltigen Alternativen reduzierst Du Deinen Stromverbrauch um mindestens 70 %, bei innovativen LED-Lampen ist die Einsparung noch größer. Abstriche an der Qualität musst Du nicht machen, auch wenn sich das Gerücht von angeblich minderwertigen energieeffizienten Lampen hartnäckig hält. Das rührt aus der Anfangszeit der Energiesparlampen, die damals bei der Lichtqualität nicht mit Glühbirnen mithalten konnten. Das hat sich längst geändert. Vor allem die innovative LED-Technologie überzeugt. Die Anschaffungskosten sind etwas höher als bei herkömmlichen Lampen, insgesamt zahlen sich LED-Leuchtlampen aber in zweifacher Weise aus: Erstens machen die niedrigen Stromkosten die Mehrkosten beim Kauf wett. Zweitens kommt als Pluspunkt hinzu, dass sich LED-Lampen durch eine wesentlich längere Haltbarkeit auszeichnen.

Licht spart Strom – am meisten, wenn man es auslässt

4. Beleuchtung nur bei Bedarf einschalten

Dieser Tipp liegt auf der Hand: Nutze Leuchten nur, wenn Du Dich im jeweiligen Raum aufhältst. Kontrolliere vor dem Verlassen Deiner Wohnung, ob sämtliche Leuchten abgestellt sind. Vielfach empfiehlt es sich auch, die bisherige Ausstattung zu überdenken. Prüfe, ob manche Leuchten überdimensioniert sind oder ob Du für bestimmte Zwecke auf kleinere Zusatzlampen zurückgreifen kannst. Beispiele sind die Flurbeleuchtung und Leselampen. Viele Haushalte haben im Flur eine große Leuchte beziehungsweise umfangreiche Strahler, obwohl zum kurzen Durchqueren eine minimale Beleuchtung genügen würde. Eine kleine Wand- oder Deckenleuchte mit Bewegungsmelder oder eine Solarlampe würde für diesen Zweck genügen. Du musst beim Lesen auch nicht die komplette Zimmerbeleuchtung nutzen, eine Leselampe für den Nachttisch oder eine Standleuchte reichen aus.

5. Stand-by-Betrieb konsequent abschalten

Abschaltbare Steckdosenleiste und Akku-Ladegerät gegen Stromfresser
Abschaltbare Steckdosenleisten und aufladbare Akkus – ein sparsames Doppel

Viele Geräte wie Audioanlagen, Drucker und Fernseher verfügen über einen Stand-by-Modus. Der angebliche Vorteil dieses Ruhemodus ist, dass Du die Geräte per Knopfdruck wieder anschalten kannst. Laut Hersteller ist das bequem. Der Mehrwert ist jedoch minimal, der Stromverbrauch für den Stand-by-Betrieb unnötig: Dieser Modus steigert Deinen Energieverbrauch, über das Jahr gesehen summiert sich der Mehrverbrauch auf einen beträchtlichen Betrag.

Trenne diese Geräte nach der Nutzung lieber vom Stromkreislauf. In der Regel gibt es bei Druckern und Co. keinen Ausschalter dafür: Ziehe deshalb den Stecker.

Komfortabel erreichst Du diesen Effekt mit einer abschaltbaren Steckdosenleiste.

6. Den Stromverbrauch von PC, Notebook, Tablet und Smartphone minimieren

PCs und mobile Endgeräte wie Smartphones sind heutzutage unsere täglichen Begleiter. Mit der Digitalisierung gehen viele Vorteile einher, es gibt jedoch einen Nachteil: Sie erhöht den Stromverbrauch. Besonders Computer mit großen Bildschirmen belasten die Energiebilanz, auf PCs und Notebooks solltest Du beim Energiesparen ein besonderes Augenmerk legen. Bei einem PC kannst Du bereits beim Kauf dafür sorgen, dass Dein Stromverbrauch niedrig bleibt: Investiere in einen energieeffizienten Monitor! Bildschirme verbrauchen bei einem Computer am meisten Strom. Stelle den Bildschirm zudem nicht zu hell ein. Je heller der Monitor leuchtet, desto mehr Energie benötigt er. Darüber hinaus sollten PCs und Notebooks nach einigen Minuten ohne Nutzung den Bildschirmschoner starten und kurze Zeit danach in den Ruhemodus wechseln. Bei Tablets und vor allem Smartphones solltest Du ebenfalls auf die Bildschirmeinstellungen achten und zusätzlich unnötige Apps entfernen. Dann hält der Akku länger und Du musst Deine Geräte seltener aufladen. Insgesamt fallen diese mobilen Endgeräte im Gegensatz zu PCs und Laptops beim Energieverbrauch aber kaum ins Gewicht.

7. Geringere Waschtemperatur reduziert den Energieverbrauch

Der Großteil des Strombedarfs von Waschmaschinen geht auf das Erhitzen des Wassers zurück, der Verbrauch für das Drehen der Trommel ist minimal. Die Waschtemperatur ist deshalb der wesentliche Ansatzpunkt, um Kosten zu sparen. Wasche normale Bekleidung wie T-Shirts und Hosen bei 30 Grad Celsius, Handtücher und ähnliches bei 40 Grad. Es empfiehlt sich aber, ein Mal im Monat einen Waschgang mit 60 Grad vorzunehmen. Das dient der Vernichtung von Bakterien. Die geringere Waschtemperatur bei den anderen Waschvorgängen zahlt sich aus. Bei 40 Grad sparst Du im Vergleich zu 60 Grad rund 40 % des Stroms. Ein weiterer wichtiger Tipp: Fülle die Waschtrommel ausreichend, lasse die Maschine nicht halbleer laufen!

8. Wäschetrocknen: lieber auf der Leine als in der Maschine

Viele betrachten einen Wäschetrockner als praktisch, weil sie sich das Aufhängen an einer Wäscheleine ersparen und die Kleidung im Handumdrehen trocken ist.

Diese Geräte benötigen aber in einem großen Umfang Strom, auch innovative und energieeffiziente Trockner erhöhen den Energieverbrauch deutlich.

Verzichte am besten vollständig auf einen Wäschetrockner und lasse Deine Wäsche klassisch auf der Wäscheleine oder auf einem Wäscheständer trocknen.

Das hat sogar noch zwei weitere positive Nebeneffekte: die Wäsche riecht besser und durch die Strahlung der Sonne werden alle Viren und Bakterien getötet, die weder beim Waschen mit niedriger Gradzahl noch mit dem Trockner verschwinden würden.

Wäschetrocknen auf der Leine spart Energie
Die gute alte Wäscheleine ist ein sehr effizienter Stromspartipp

9. Den Kühlschrank und Tiefkühlfächer übersichtlich einräumen

Mit einem ordentlich sortierten Kühlschrankinhalt sparst Du Zeit und Energie. Nach dem Öffnen des Kühlschranks entdeckst Du sofort die gewünschten Nahrungsmittel und kannst ihn sofort wieder schließen. Wenig Kälte dringt nach außen, wenig Wärme strömt nach innen. Bei einem chaotischen Kühlschrank dauert es viel länger, entsprechend stark muss der Kühlschrank im Anschluss kühlen.

10. Keine warmen Mahlzeiten in den Kühlschrank stellen

Das Einlagern von Essensresten und Vorgekochtem im Kühlschrank ist grundsätzlich ein kluger Schritt. Viele begehen aber den Fehler, dass sie die Speisen zu schnell in den Kühlschrank stellen. Sie haben eine zu große Restwärme und fungieren im Kühlschrank als Wärmequelle, die den Stromverbrauch nach oben treibt. Der Kühlschrank muss viel Energie aufwenden, um den Innenraum wieder auf die ursprüngliche Temperatur herunterzukühlen. Dieser Problematik entgehst Du leicht, indem Du Geduld aufbringst: Bugsiere das Essen erst in den Kühlschrank, wenn es Zimmertemperatur hat.

11. Kühl- und Tiefkühlbereiche mehrmals im Jahr abtauen

Kühlschrank regelmäßig abtauen spart Strom
Dickes Eis muss weg – regelmäßig abtauen spart Strom

Im Kühlschrank und insbesondere in den Tiefkühlfächern entsteht mit der Zeit eine Reifschicht.

Diese Eisschicht behindert das Gerät: Es muss mehr Energie zum Kühlen aufwenden.

Entferne diese Reif- und Eisschicht regelmäßig.

Schalte den Kühlschrank oder den Gefrierschrank aus, den Inhalt kannst Du in der Zwischenzeit in Tiefkühlboxen und Thermotaschen lagern. Nach einer gewissen Dauer des Abtauens kannst Du dickere Schichten entfernen und den Rest mit einem Handtuch abwischen.

Je nach Dichtigkeit uns Qualität des Eisfachs, Gefrierschranks oder der Eistruhe lohnt sich das Abtauen mehrmals im Jahr, in der Regel mindestens jährlich.

12. Kühl- und Tiefkühlschränke von Wärmequellen fernhalten

Die Umgebungstemperatur beeinflusst, wie viel Strom Kühl- und Tiefkühlschränke zum Herunterkühlen brauchen. Du solltest diese Geräte deshalb optimal positionieren: Halte größtmöglichen Abstand zu Heizkörpern und dem Herd. Achte auch darauf, dass keine Sonnenstrahlen durch das Fenster direkt auf das Gerät treffen. Wenn Du über einen separaten Tiefkühlschrank oder eine Tiefkühltruhe verfügst, platziere diese bestenfalls im kühlen Keller.

13. So setzt Du Deinen Herd und Backofen energieeffizient ein

Beim Kochen reduzierst Du den Energieverbrauch, indem Du die Wärmeenergie effektiv verwendest. Konkret bedeutet das: Verzichte auf das Vorwärmen des Backofens, auch wenn Rezepte und Anleitungen von Fertigpizzen und Co. das empfehlen. Schalte Herdplatten und den Backofen einige Minuten zuvor aus und nutze die Restwärme. Koche so oft wie möglich mit Deckel und verwende Kochtöpfe sowie Pfannen, die optimal auf die jeweilige Herdplatte passen.

14. Beim Backofen und beim Kühlschrank die Dichtungen kontrollieren

An Backöfen und Kühlschränken befinden sich Dichtungen, die das Entschwinden der Wärme beziehungsweise Kälte verhindern. Poröse Dichtungen oder teilweise abgefallene Dichtungen erfüllen diese Funktion nicht mehr ausreichend. Prüfe hin und wieder den Zustand dieser Dichtungen und ersetze sie bei Bedarf.

15. Die Wohnung ohne Klimageräte kühl halten

Der Klimawandel hat viele negative Konsequenzen. Eine davon ist, dass sich die Wahrscheinlichkeit an extrem heißen Sommertagen erhöht. Mehrere Hitzewellen in den letzten Jahren haben viele Menschen an den Rand der körperlichen und geistigen Schmerzgrenze befördert. Angesichts der Entwicklung liegt der Gedanke nahe, Wohnungen und gewerbliche Räume mit Klimaanlagen und mobilen Klimageräten auszustatten. Die Klimatechnik gehört jedoch zu den Stromfressern. Versuche die Raumtemperatur lieber mit anderen Maßnahmen niedrig zu halten. Tagsüber solltest Du jede Sonneneinstrahlung meiden, decke sämtliche Fenster mit Vorhängen, Jalousien und Co. ab. Lüfte abends, nachts und morgens die gesamte Wohnung, sodass die dann kühlere Luft die Raumtemperatur senkt. Für ein angenehmes Wohlbefinden sorgen Ventilatoren. Diese Geräte senken zwar nicht die Temperatur, sie machen sie aber erträglich. Ventilatoren benötigen in einem überschaubaren Maß Strom, im Vergleich zu Klimageräten sind sie die bessere Wahl.

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Energiespartipps für die Heizung

Die Kosten für Heizung und Warmwasser sind bei den Nebenkosten der größte Kostenpunkt. Vor allem beim Heizverhalten kannst Du vieles optimieren und ein umfangreiches Einsparpotenzial realisieren. Das bedeutet nicht, dass Du künftig frieren musst. Energieeffizientes Heizen zielt allein darauf ab, die Wärmeenergie besser zu nutzen und Energieverschwendung zu verhindern.

16. Regelmäßiges Stoßlüften statt gekippter Fenster

Stoßlüften spart Heizkosten
Stoßlüften statt Dauerlüftchen – spart enorm Heizkosten

Im Winter ist das Lüften der Wohnung wichtig, ansonsten bildet sich Schimmel. Bevorzuge hierfür das mehrmals tägliche Stoßlüften: Öffne sämtliche Fenster, Durchzug ist die effiziente Form des Lüftens.

Es ist im Vergleich zu gekippten Fenstern auch in puncto Heizenergieverbrauch die bessere Alternative. Bei gekippten Fenstern geht viel Wärmeenergie verloren, zugleich gelangt wenig frische Luft in die Wohnung.

Mit dem mehrmaligen Stoßlüften am Tag für jeweils mehrere Minuten sorgst Du für ein angenehmes Raumklima, ohne Energie zu verschwenden. Drehe die Heizung während des Stoßlüftens ab!

17. Gezielt heizen: Thermostate mit Zeitschaltuhr

Vielfach heizen Nutzer ihre Räume, obwohl sie sich nicht ihnen aufhalten. Das trifft zum Beispiel auf Nächte sowie bei Abwesenheit zu. Das Herunterdrehen der Heizkörper vergessen viele. Mit programmierbaren Thermostaten gehört das der Vergangenheit an. Thermostate mit Zeitschaltuhr kosten wenig, auch Laien montieren diese Modelle problemlos. Die Zeitpunkte für das Hoch- und Herunterregulieren stellen sie danach flexibel an. Als noch praktischer erweist sich die Steuerung im Rahmen einer Smart-Home-Lösung.

18. Heizkörper mindestens ein Mal im Jahr entlüften

In den Heizkörpern sammelt sich nach und nach Luft. Das konkrete Ausmaß hängt von der Art der Heizungsanlage und den Einstellungen ab. In mehrstöckigen Häusern sind die oberen Stockwerke meist stärker als die Erdgeschosswohnung betroffen. Jede Luftansammlung in Heizkörpern behindert das Aufheizen und erhöht den Bedarf an Heizenergie. Entlüfte deshalb vor der Heizperiode und bei größeren Problemen mehrmals jährlich Deine Heizkörper. Öffne mit einem Entlüftungsschlüssel die entsprechenden Ventile direkt an den Heizkörpern und halte eine kleine Schüssel oder ein Handtuch darunter. Lasse die Luft entweichen, bis Heizungswasser herausfließt.

19. Heizung vor der Heizperiode warten lassen

Im gesamten Heizungskreislauf können sich ebenfalls Luftblasen bilden. Diese beseitigt nur eine Entlüftung der kompletten Heizungsanlage im Keller. Das überlasst Du am besten einem Heizungsmonteur, sofern Dir die Heizungsanlage gehört. Ein Monteur sollte die Heizungsanlage vor Beginn des Winters umfassend warten. Hierbei interessieren auch der Wasserdruck, die Vorlauftemperatur und die Einstellungen der Umwälzpumpe. Der Techniker stellt Deine Anlage so ein, dass Du energieeffizient heizt.

20. Für freien Raum vor den Heizkörpern sorgen

Der Platz vor und neben den Heizkörpern sollte frei sein. Das hat zwei Gründe: Erstens beeinträchtigen Vorhänge und Co. die Funktion von Thermostaten. Zweitens leiten sie bei Heizkörpern unter Fenstern die Wärme Richtung Fensterscheibe, von wo aus sie teilweise nach außen gelangt. Nur ausreichend Platz gewährleistet, dass sich die Wärme ungehindert im Raum verteilt.

21. Die ideale Zimmertemperatur einstellen und nicht überheizen

Eine warme Wohnung in der kalten Jahreszeit ist schön: Übertreibe es aber nicht!

Jedes Grad Zimmertemperatur mehr steigert Deine Heizrechnung deutlich!

Experten empfehlen für Räume wie das Wohnzimmer 20 Grad Celsius, für die Küche 18 Grad und für das Schlafzimmer 17 Grad. Wie so oft, zählt aber nicht nur die Expertise ausgewiesener Energiesparer, sondern das eigene Gefühl und die Vernunft.

Wer ein klein wenig Acht gibt, Türen schließt und ab und zu einen Pullover anzieht, bewirkt schon sehr viel – für die Heizrechnung wie für die Umwelt.

Thermostat - Heizkosten sparen mit Bedacht
Heizen mit Bedacht – wirkt gegen eine hohe Heizrechnung

Energieeffiziente Sanierung: Energiespartipps für das Haus

Wenn Du Besitzer eines Eigenheims bist, gibt es noch mehrere weitere Optionen zum Energiesparen. Mit umfassenden Investitionen reduzierst Du Deinen Energiebedarf dauerhaft und deutlich. An erster Stelle verdient die Wärmedämmung Erwähnung: Mit einer energischen Sanierung von Altbauten entlastest Du Deinen Geldbeutel und die Umwelt gleichermaßen! Darüber hinaus lohnen sich Investitionen in innovative Technologien wie energieeffiziente Heizunganlagen und Smart-Home-Lösungen.

22. Hole den Rat eines Energieberaters ein!

Geschulte Energieberater analysieren bei einer Vor-Ort-Besichtigung detailliert Dein Einsparpotenzial bei der Energie. Einen Fokus legen sie auf die Wärmeeffizienz Deiner Immobilie. Mithilfe einer Wärmebildkamera identifizieren sie sämtliche Wärmebrücken, über die Wärme nach außen entweicht. Auf dieser Basis rechnet ein Energieberater für Dich aus, welche Maßnahmen der energetischen Sanierung sich auszahlen. Er informiert Dich auch ausführlich über die staatlichen Fördermöglichkeiten wie die preiswerten Förderkredite der öffentlich-rechtlichen KfW-Bank, die mit ihren Darlehen Investitionen in die Energiewende unterstützt.

23. Effektive Wärmedämmung senkt die Heizkosten dauerhaft

Altbauten weisen bei der Energieeffizienz meist zahlreiche Schwachstellen auf. Wärmeenergie entschwindet über die Außenwände, den Dachstuhl, den Keller, Fenster oder Türen. Mit gezielten Maßnahmen der Wärmedämmung reduzierst Du Deinen Heizenergieverbrauch nachhaltig. Die Einsparungen bei den Betriebskosten übertreffen nach wenigen Jahren die einmaligen Kosten für die Wärmedämmung. Inzwischen haben sich vielfältige Formen der Wärmedämmung etabliert. Es gibt unterschiedliche Arten wie die Fassadendämmung oder die Dämmung der Innenwände, es existieren diverse Dämmmaterialien. Lasse Dich von Experten beraten! Bei Altbauten grenzen die örtlichen Bedingungen die Auswahl ein, bei einem Neubauprojekt hast Du freie Hand.

24. Eine neue Heizungsanlage spart Wärmeenergie und Strom

Die Hersteller von Heizungsanlagen entwickeln zunehmend effiziente Modelle, die sich durch einen hohen Wirkungsgrad auszeichnen. Bei der Umwandlung des Brennstoffs in Wärmeenergie geht kaum Energie verloren. Besitzt Du eine sehr alte Heizungsanlage, spricht viel für einen Austausch. Bei dieser Gelegenheit kannst Du auch zu einem besseren Brennstoff wechseln. Gasheizungen sind zum Beispiel effizienter als Ölheizungen und insbesondere Nachtspeicheröfen. Wenn Du einen nachhaltigen Brennstoff vorziehst, empfiehlt sich eine Pelletheizung. Du kannst eine Heizungsanlage wie eine Gasheizung zudem mit alternativer Energietechnik wie einer Wärmepumpe kombinieren. Besonders effektiv ist die Kombination Deiner Wärmepumpe mit Strom aus einer Photovoltaikanlage.

25. Smart-Home-Lösungen für mehr Energieeffizienz und Lebenskomfort

Smart Home Technik hilft beim Strom sparen
Smart Home Technik hilft beim Strom sparen

Die Smart-Home-Technik liegt im Trend: Sie vernetzt vielfältige Elemente der Gebäudetechnik wie Heizung, Beleuchtung. Rollläden, Alarmanlagen und Rauchmelder.

Sämtliche Komponenten überwachst und steuerst Du zentral mit einem fest installierten Modul im Haus oder mobil mit Deinem Smartphone. Du profitierst von mehr Sicherheit und Lebensqualität. Auch Energie sparst Du! Mit der Smart-Home-Technik kannst Du Deine Räume zum Beispiel bedarfsgerecht heizen. Bevor Du das Haus verlässt, kannst Du Deine Heizkörper bedenkenlos herunterdrehen.

Eine kalte Wohnung musst Du bei der Heimkehr nicht befürchten. Reguliere die Heizkörper mit der App einfach und flexibel auf Deiner Heimfahrt rechtzeitig wieder hoch. 

Konsequent CO² vermeiden: Energieverbrauch senken und erneuerbare Energien fördern

Alle diese Energiespartipps für den Alltag und Dein Zuhause schonen natürliche Ressourcen und unterstützen den dringend erforderlichen Kampf gegen den Klimawandel. Du willst noch mehr leisten? Dann investiere in eine Photovoltaikanlage und erzeuge Deinen eigenen günstigen Solarstrom. Noch effektiver wird Dein Vorhaben in Kombination mit einer Wärmepumpe und/oder einem Elektroauto. Wir, die mein solar strom GmbH, sind eine Solarfirma aus Bruchsal und unterstützen Dich dabei Deine Stromkosten in den Griff zu bekommen. Für einen nachhaltigen Lebensstil bekommst Du von uns, im ersten Schritt, eine kostenlose und individuelle Beratung. Wir freuen uns auf Deine Anfrage.

„Nach 15 Jahren Erfahrung kann ich sagen: Das wichtigste ist ein respektvoller Umgang mit unseren Kunden, Mitarbeitern und Partnern, sowie perfekt gebaute Anlagen.“

Reimar Sauter (Geschäftsführer)

Reimar Sauter - Geschäftsführer der mein solar strom GmbH

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